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Der große Frust nach der Gewichtsreduktion

Zuerst zuviel Fett und danach zuviel Haut

Gesundheitstipp von Dr. Corrado Parodi, Sektionsleiter Plastische Chirurgie und Oberarzt an der Chirurgischen Klinik II zu Körperkorrekturen nach Gewichtsverlust

Schlankheit sowie ein sportlich trainierter Körper sind das Schönheitsideal unserer Zeit und das nach außen getragen Zeichen einer guten Gesundheit. Diesem körperlichen und gesellschaftlichen Ideal nicht zu entsprechen, ist für viele von Übergewicht Betroffene eine psychische Belastung, verbunden mit Scham und Scheu. Auch die Partnersuche und Beziehung wird von diesem Problem häufig überschattet und beeinträchtigt. Oft erfahren Übergewichtige Ablehnung und Hänseleien, hochaktuell ist das Thema „Bodyshaming“. Diese negativen Erfahrungen führen nicht nur zu Isolation, sondern auch zu einem Teufelskreis der weiteren Gewichtszunahme durch vermehrte Nahrungsaufnahme aus Frustration. Diesen Teufelskreis zu verlassen ist extrem schwierig.

Nicht selten hört man, Übergewichtige wären selbst schuld, man müsse ja nicht so viel essen. Wir Menschen sind aber nicht alle gleich veranlagt und nicht alle haben das Glück, ihr Gewicht relativ leicht zu halten. Wäre das so einfach steuerbar, dann wären wir alle vollschlank und würden mit dem Älterwerden auch nicht zunehmen. Umso mehr gebührt denjenigen Respekt, denen es gelingt, ihr Gewicht durch eine lange Diät zu reduzieren oder die sich einem operativen Eingriff zur Gewichtsreduktion unterziehen.

Neben dem Wunsch den Gesundheitszustand zu verbessern, wünschen sich die meisten auch, ihr äußeres Erscheinungsbild zu verbessern. Allerdings erleiden Patienten, die eine erhebliche Gewichtsreduktion erreicht haben, nicht selten einen Schreck, wenn sie nach erfolgreicher Diät oder Operation ihren Körper im Spiegel betrachten. Dieser weist dann häufig einen erheblichen Hautüberschuss an den Oberarmen, den Oberschenkeln, an der Brust und dem Bauch auf, mit dem Ergebnis, dass sich das Selbstwertgefühl trotz der gelungenen Gewichtsreduktion nicht verbessert, sondern sogar verschlechtern kann. 

Es ist daher extrem wichtig, den Betroffenen auch eine ästhetische Perspektive nach der gelungenen Gewichtsreduktion anbieten zu können, damit die Gewichtsreduktion auch durch ein ästhetisches Äußeres belohnt wird. Durch die ästhetische Chirurgie ist es möglich, den Hautüberschuss zu entfernen, schlaffes Gewebe zu straffen und die normalen Körperproportionen wiederherzustellen, so dass sich die Betroffenen in ihrer Haut wieder wohl fühlen.

Wie wichtig die Einheit zwischen Körper und Geist ist, zeigt der Gewinn an Lebensqualität und Glück nach der Wiederherstellung einer normalen Ästhetik und Körperform bei den Betroffenen. Viele fassen neuen Lebensmut, nehmen plötzlich wieder am gesellschaftlichen Leben teil oder haben auch zum ersten Mal nach langer Zeit wieder eine glückliche Partnerschaft.

Es ist für den ästhetischen tätigen Chirurgen selbst nach langjähriger Berufsausübung beeindruckend, welche Freude die Patienten empfinden, wenn sie ihren neuen Körper zum ersten Mal sehen und wie dies die Persönlichkeit sowie Selbstsicherheit verändert. Viele empfinden dies als ein neues Leben, oft fließen auch Tränen des Glücks. Dieses Gefühl lässt auch den ästhetischen Chirurgen nicht kalt und ist eine große Motivation diesen Menschen zu helfen.

Bedauerlicherweise ist der Begriff ästhetische Chirurgie nicht geschützt und setzt keine spezifisch definierte chirurgische Ausbildung voraus, so dass hier bei der Auswahl des Operateurs größte Vorsicht geboten ist. Lediglich Fachärzte für plastische-rekonstruktive und ästhetische Chirurgie durchlaufen in ihrer Ausbildung das gesamte Spektrum der ästhetischen Chirurgie, sie bieten Patienten die Sicherheit, sich in die Hände eines erfahrenen ästhetischen Chirurgen zu begeben.

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