Covid-19: Was müssen Sie beachten?

In diesen Zeiten möchten wir Ihnen weiterhin Sicherheit in Ihrer gesundheitlichen Versorgung bieten. Informieren Sie sich bitte deshalb je nach Ihrer persönlichen Situation, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen wurden und wie diese den Alltag im Klinikum beeinflussen. Alle Informationen sind auf dieser Seite für Sie zusammengefasst.


In den Darmstädter Krankenhäusern gilt nach wie vor das generelle Besuchsverbot - aufgrund von Änderungen der 2. Verordnung des Landes Hessen, die ab dem 2. Juni 2020 in Kraft treten, gilt das Besuchsverbot voraussichtlich bis zum 5. Juli 2020.

Seit Montag, dem 16. März, gilt im Klinikum und in den Alten- und Pflegeheimen der Emilia Seniorenresidenz ein generelles Besuchsverbot.
Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung unserer Patient*innen, ihrer Angehörigen sowie unserer Mitarbeiter*innen zu reduzieren, haben die Geschäftsführung und die Krankenhausleitung diese Regelung getroffen.

Ausgenommen von dem generellen Besuchsverbot sind:

  •     Seelsorger*innen,
  •     Eltern, die ein minderjähriges Kind oder Neugeborenes besuchen,
  •     Rechtsanwält*innen und Notar*innen,
  •     sonstige Personen, denen aus beruflichen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben (z.B. gesetzliche Betreuende) Zugang zu gewähren ist
  •     sowie Besuche bei kritischen, palliativ-medizinisch behandelten Patient*innen.

Für alle fußläufigen Patient*innen oder Besuchende gibt es nur noch einen Eingang über die Bismarckstraße (rückwärtiger Zugang in die Zentrale Notaufnahme und ins Gebäude 5).
An diesem Eingang steht ein Infocontainer, in dem jeder/jede Ankommende, egal ob Patient*in oder Besucher*in nach einem festgelegten Fragebogen abgefragt wird - inklusive Temperaturmessung.
Je nach Angaben werden die Personen dann über verschiedene Eingänge geleitet:

  •     Covid-19-Verdachtsfälle werden zunächst an das durchgängig in Betrieb genommene Zelt geleitet (roten Pfeilen folgen)
  •     Weitere Patient*innen und Besuchende gehen über den Hintereingang in das Gebäude 2 - entweder in die Frauenklinik oder in den ZNA-Warteraum (grünen Pfeilen folgen)

Alle noch zugelassenen Besuchenden müssen über diesen Eingang an der Bismarckstraße gehen und sich dem oben beschriebenen Screening unterziehen. Den aktuellen dazugehörigen Lageplan finden Sie hier.


An den noch zugelassenen Eingängen erhält jede Person ab sofort einen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz, der während des gesamten Aufenhaltes in den Krankenhaus-Gebäuden verpflichtend zu tragen ist (Ausnahme nur aus medizinischen Gründen.)


Angehörige, die für Patient*innen Taschen mit Kleidung oder Medikamenten vorbeibringen möchten, können diese an allen Tagen der Woche bis 20 Uhr am Infocontainer an der Bismarkstraße abgeben. Die Taschen sind mit Name, Geburtsdatum und Station zu versehen, damit die Patientenlogistik diese ausliefern und aushändigen kann.

Lebensmittel können aus Hygiene- und Haftungsgründen an den Eingängen nicht für Patienten*innen abgegeben werden. Wir bitten um Verständnis!

Wir bitten weiterhin alle Besuchenden die empfohlenen Schutzmaßnahmen im persönlichen Alltag zu beachten. Weiter Informationen dazu finden Sie unter https://www.infektionsschutz.de/.


Das Betretungsverbot im Klinikum Darmstadt gilt generell auch für alle Firmenvertreter: Nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten, um mit unseren Abteilungen in Kontakt zu kommen. Auf jeden Fall gelten die Hygienevorschriften. Über Ausnahmen und Besuchsmöglichkeiten entscheiden die Abteilungsleitungen. 

Bis auf den Eingang über die Bismarkstraße (rückwärtiger Zugang in die Zentrale Notaufnahme und ins Gebäude 5) wurden alle Eingänge zum Schutz der Patient*innen und Mitarbeitenden geschlossen.

Dieser Eingang ist für alle Patient*innen sowie berechtigte Besuchende durchgängig geöffnet. Am Haupteingang steht ein Infocontainer, in dem jeder/jede Ankommende nach einem festgelegten Fragebogen abgefragt wird – inklusive Temperaturmessung. Je nach Angaben werden die Personen dann über verschiedene Eingänge geleitet. Den aktuellen Lageplan finden Sie hier.

Angehörige, die für Patient*innen Taschen mit Kleidung oder Medikamenten vorbeibringen möchten, können diese an allen Tagen der Woche bis 20 Uhr am Infocontainer an der Bismarkstraße abgeben. Die Taschen sind mit Name, Geburtsdatum und Station zu versehen, damit die Patientenlogistik diese ausliefern und aushändigen kann.

Für Patient*innen mit Termin in der Dialyse, der Strahlentherapie oder den Ambulanzen im Gebäude 1 bleibt der Eingang am Gebäude 6 (Bleichstraße) von 5 bis 21 Uhr geöffnet.

Wir betonen außerdem, dass dringende medizinische Fälle weiterhin behandelt werden. Alle Wege für Infizierte und Verdachtsfälle sind strikt abgetrennt von den Wegen und Bereichen für Non-Covid-Patientinnen und Patienten. So sind auch die neurologischen oder kardiologischen Abteilungen räumlich getrennt und unterliegen strengen Hygieneregeln, sodass Patient*innen mit anderen schwerwiegenden Erkrankungen keine Angst vor einer Ansteckung im Krankenhaus haben müssen.

Wir bitten alle Patient*innen die empfohlenen Schutzmaßnahmen im persönlichen Alltag zu beachten. In den grünen Infokästen auf dieser Seite finden Sie dazu weitere Hinweise.

Stationär liegende Patient*innen dürfen ihren eigenen Mundschutz tragen, wenn sie dies möchten. Wenn es medizinisch indiziert ist – z.B. bei Asthmatiker*innen oder COPD-Patient*innen, erhalten sie einen chirurgischen Mundnasenschutz von uns.

Im Fall von auftretenden Symptomen wie Schnupfen, Husten oder Fieber wenden Sie sich bitte immer zunächst telefonisch entweder an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin oder an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117.

Auch das Gesundheitsamt Darmstadt steht als Ansprechpartner unter der Rufnummer 06151 33090 zur Verfügung.

Im Klinikum Darmstadt sind Erkrankte in der Regel erst dann richtig aufgehoben, wenn schwerwiegende Symptome auftreten (z.B. Lungenentzündung) und eine derartige Verschlechterung der körperlichen Verfassung gegeben ist, dass eine stationäre Aufnahme notwendig wird.

Wie bei einer "normalen Grippe" auch kann die Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in den meisten Fällen in häuslicher Umgebung auskuriert werden. 

Das Corona-Testcenter ist vom ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung in die Bessunger Straße 125 Gebäude D, 64295 Darmstadt verlegt worden (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr).

Eine Corona-Virus-Testung ist nur in begründeten, ambulanten Verdachtsfällen möglich. In jedem Fall ist vorab eine telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 116 117 notwendig.

Dürfen Väter weiterhin bei der Geburt im Klinikum dabei sein?

Selbstverständlich! Väter gehören doch dazu!

Wenn eine Schwangere sich stattdessen lieber von einer anderen Bezugsperson begleiten lassen möchte, ist das natürlich auch erlaubt. Wichtig ist lediglich, dass nur eine Person die Geburt begleitet, d.h. ein Wechsel der Betreuungspersonen unter der Geburt  ist aus Gründen der Corona-Hygiene nicht möglich. 

Was hat sich noch für die werdenden Mütter und ihre Angehörigen geändert?

Väter dürfen ihre Frauen und neugeborenen Kinder täglich drei Stunden lang besuchen.

Andere Bezugspersonen haben aktuell aus Gründen der Corona-Hygiene keinen Zugang zur Mutter-Kind-Station. Dies gilt sowohl zum Schutz der Mütter und Neugeborenen, als auch zum Schutz der Risikogruppen (viele Großeltern gehören ja der Ü 60- Gruppe an). 

Wir stellen jedoch fest, dass die frisch entbunden  Mütter die Ausruh-Tage  nach der Geburt und die Zeit zum Kennenlernen und Kuscheln mit ihrem Neugeborenen genießen und ganz froh sind, dass in den ersten Lebenstagen des Kindes bzw. den ersten Tagen nach der Geburt nicht so viele Personen als eigener - oder  der der Bettnachbarin zu Besuch kommen.

Gibt es eine Maskenpflicht? Wer ist wie betroffen?

Die Maskenpflicht gilt für das gesamte Krankenhauspersonal. 

Darüber hinaus gilt sie für alle Schwangeren, die zu Untersuchungen zu uns kommen sowie für den Partner bzw. die Begleitperson, die während der Geburt anwesend sein darf. 

Unter der Geburt müssen die Gebärenden jedoch keine Routine-Masken tragen.

Wie hoch ist die Gefahr, dass sich Mutter oder Baby im Krankenhaus anstecken?

Durch das Einhalten der beschriebenen Hygienemaßnahmen haben wir bislang keine einzige Ansteckung  einer Schwangeren oder Wöchnerin oder eines Neugeborenen im Krankenhaus gehabt.

Um die Risikogruppe der Schwangeren, Wöchnerinnen und Neugeborenen weiter zu schützen, halten wir die Vorsichtsmaßnahmen weiterhin ein. 

Dabei sprechen wir uns täglich neu ab und können daher schnell mit zusätzlichen Maßnahmen oder auch Lockerungen reagieren, wenn sich die Corona-Situation lokal oder bundesweit verändert. 

Ist jetzt die Nachfrage nach ambulanten Geburten ohne stationären Aufenthalt gestiegen und ist das zu empfehlen?

Ja, sie ist gestiegen und eine ambulante Geburt ist aus Gründen der Corona-Hygiene natürlich auch zu empfehlen, wenn Mutter und Kind nach der Geburt wohlauf sind. 


Alle weiteren Besucher*innen beachten bitte die oben beschriebenen Regelungen.

Als Ersatz für unseren Infoabend für werdende Eltern, der regulär zwei Mal im Monat stattfindet, stellen wir gerne eine Präsentation zur Verfügung, über die Sie sich informieren können. 

Die Corona-Pandemie stellt uns alle gemeinsam vor große Herausforderungen und bewirkt bei vielen Menschen vermehrt Ängste um die eigene Gesundheit und um die Gesundheit von Angehörigen. Wir werden darüber hinaus mit neuen Herausforderungen wie einem veränderten Arbeitsumfeld, sozialer Isolation, finanziellen Einbußen oder familiären Konflikten konfrontiert. In der Folge können psychosomatische Beschwerden auftreten oder zunehmen.

Um diesen entgegenzuwirken, hat die Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie folgende Hinweise zusammengefasst:

  • Finden Sie hier ein Informationsblatt mit hilfreichen Tipps zum Umgang mit häuslicher Isolation und Quarantäne.
  • Wichtig ist es auch, bestehende Beziehungen trotz Kontaktverbot weiter zu pflegen.
  • Gegen Unruhe bei Anspannung und Angst empfehlen sich Atemübungen.
  • Für Kinder von 6 bis 12 Jahren eignet sich dieses Erklärvideo, was die psychischen Folgen von Corona erklärt und Tipps für den Umgang gibt.
  • Familien sind in dieser Zeit mit neuen Bedingungen konfrontiert. Hier werden sie beraten.

 

 

Weitere Informationen zu Covid-19

Hinweise zum aktuell empfohlenen Mundschutz finden Sie hier.

Unter www.infektionsschutz.de sind wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Infektionen zusammengefasst.

Hier finden Sie auch ein Merkblatt mit häufigen Fragen zur Infektion, Ansteckung und Schutzmaßnahmen.

Das Robert-Koch-Institut informiert stets zu den aktuellen Entwicklungen unter www.rki.de

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auch beim Bundesgesundheitsministerium und beim Hessischen Sozial- und Gesundheitsministerium.

Hier informiert die Stadt über die Lage in Darmstadt.

Leichte Sprache

Gemeinsam mit der TU Darmstadt hat die Digital- und Wissenschaftsstadt Darmstadt Corona-Regeln in einfacher Sprache in verschiedenen Sprachen veröffentlicht:

Arabisch (AR)
Deutsch (DE)
Englisch (EN)
Farsi (FA)
Russisch (RU)
Türkisch (TR)