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Alle drei Intensivstationen des Klinikums erhalten Zertifizierung als angehörigenfreundliche Intensivstation

Jede der drei Intensivstationen am Klinikum Darmstadt ist nun als angehörigenfreundliche Intensivstation zertifiziert – die neurologische, internistische sowie operative Intensivstation. Das Zertifikat des Pflege e.V. bescheinigt, dass Angehörige auf diesen Stationen jederzeit willkommen sind und sie von Ärzten und Pflegepersonal gleichermaßen als therapeutisch wichtig angesehen werden.

Station 6C – internistische Intensivstation: Klinikdirektor Prof. Dr. Gerald Werner, Oberärztin Dr. Juliane Werner, Pflegedirektorin Sabine Brase, Stationsleitung Thomas Koch-Ebert, Pflegedienstleitung Margarete Lindner. (v.li.n.re.)

Station 18 – operative Intensivstation: Pflegedirektorin Sabine Brase, Oberärztin Dr. Ulrike Wiedekind, Pflegedienstleitung Christina Horst, Stationsleitung Michael Naab, Klinikdirektor Prof. Dr. Martin Welte, Oberärztin Lisa Vogt, Oberarzt Dr. Hermann Franzen. (v.li.n.re.)

Station 29 – neurologische Intensivstation: Pflegedienstleitung Margarete Lindner, Facharzt Ajaz Ahmad Ganai, Oberarzt Ralph Bitzer, Stationsleitung Bianka Hofmann, Klinikdirektor Prof. Dr. Rainer Kollmar, Pflegedirektion Sabine Brase. (v.li.n.re.)

Dieses Verständnis basiert auf pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, dass Angehörige als vertraute Personen der Intensivpatienten eine besondere Rolle spielen und wesentlich zur Genesung beitragen. 

„Auf unseren Intensivstationen haben Patientinnen und Patienten das Recht auf die Anwesenheit von Angehörigen, die Vertrautheit und körperliche Nähe schenken sowie emotionalen Beistand leisten. Das leben wir in der Praxis zum Beispiel durch die Vereinbarung individueller Besuchsregelungen“, erklärt Sabine Brase, Pflegedirektorin am Klinikum Darmstadt. „Das bedeutet, dass starre Besuchszeiten von nun an der Vergangenheit angehören.“ 

Klinikdirektoren, Ärzte und Pflegepersonen freuen sich über die Auszeichnung „schließlich haben Angehörige, Ärzte und Pflegende das gleiche Ziel: Der Patient oder die Patientin soll sich so wohl wie möglich fühlen, um die Genesung bestmöglich zu unterstützen“, so Bianka Hofmann, Stationsleitung der neurologischen Intensivstation.

Die Zertifikate werden im Eingangsbereich der Stationen 6C, 18 sowie 29 aufgehängt, um alle Angehörigen über die neuen Regelungen zu informieren.