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Herzenssache: 130 bunte Unikate

Handarbeitskreis aus Leeheim übergibt 130 Herzkissen für Brustkrebspatientinnen der Frauenklinik am Klinikum Darmstadt

Petra Windisch, Edeltraud Stümper, Dr. Gregorios Zachariadis, Brigitte Maurer, Heike Wilhelm und Songül Seftkatli bei der Übergabe von 130 Herzkissen

Die Damen des evangelischen Handarbeitskreises in Leeheim haben sich zusammengetan, um gemeinsam Gutes zu tun: Weil im näheren Umfeld der Damen Frauen an Brustkrebs erkrankt waren, erfuhren sie von dem positiven Effekt, den Herzkissen auf betroffene Frauen haben können. Und so hat das Team um Edeltraud Stümper bereits zum zweiten Mal jeden zweiten Donnerstag im Monat Abende damit verbracht, Herzkissen zu nähen und mit Watte auszustopfen. Jetzt konnte das Team der Frauenklinik am Klinikum Darmstadt 130 bunte Herzkissen – jedes ein Unikat – übergeben. 

Die Herzkissen sind aus weichem Stoff und werden mit 170 Gramm Watte gefüllt. Sie können helfen, den Wundschmerz nach einer Brustoperation zu lindern und spenden den betroffenen Frauen ein wenig Trost. Tatkräftig wurden die Frauen mit Materialspenden von Einzelspendern und der Firma Herbert Gebäudetechnik aus Bensheim unterstützt. Die Spenden waren und sind so vielfach, dass Petra Windirsch, Hannelore Kux, Ilse Engwicht, Heike Wilhelm und Edeltraud Stümper angeboten haben, bei ihrer Freizeitaktivität dabeizubleiben und auch im nächsten Jahr wieder weitere Herzkissen zu übergeben.

„Das ist eine ganz tolle Sache“, betonte Oberarzt Dr. Gregorios Zachariadis, der die Kissen für die Klinik in Empfang nahm. „Wir danken Ihnen sehr für das Geschenk und die nette Geste.“ Die auf Station tätigen Breast-Care-Nurses Songül Seftkatli und Brigitte Maurer geben die Kissen an die Patientinnen mit viel Freude aus, denn sie wissen: „Viele Frauen nutzen diese bunten und formschönen Kissen sehr gerne.“ 

Die Idee für Herzkissen stammt ursprünglich aus den USA. Sie sollen den Schmerz lindern, der durch die Operationsnarbe in der Achselhöhle entsteht. Die Kissen haben eine Spezialform und werden unter der Achsel getragen. Sie schützen so die operierte Stelle vor unangenehmen Druck und fördern auch den Lymphfluss.