Berufsbegleitende Lehrgänge

Die Lehrgänge sind berufsbegleitend und dauern jeweils zwei Jahre. Hiervon ausgenommen ist die Weiterbildung zur Praxisanleiterin / zum Praxisanleiter für Fachberufe im Gesundheitswesen. Der theoretische Unterricht gilt als Arbeitszeit. Die Weiterbildung soll Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger mit den besonderen pflegerischen Aufgaben in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern vertraut machen, und Ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgabe erforderlichen besonderen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln.

Engagierte pflegerische und ärztliche Dozenten tragen durch ihre Lehrtätigkeit dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Erfahrene Praxisanleiter begleiten die Fachweiterbildungsteilnehmer/ -innen in der praktischen Weiterbildung.

Der Intensivpflegelehrgang beginnt alle zwei Jahre im Herbst. Die Weiterbildungslehrgänge für die nephrologische und onkologische Pflege finden alle zwei Jahre im Verbund mit anderen Kliniken statt. Die Weiterbildungslehrgänge Praxisanleitung, OP-Dienst und Verhaltenstherapeutische Cotherapie werden jährlich angeboten.

Die Weiterbildungen enden mit einer Abschlussprüfung. Im Land Hessen sind die Weiterbildungen staatlich anerkannt. Grundlage ist die Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für Pflegeberufe von 2015.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der

Weiterbildungsstätte für Fachkrankenpflege

Grafenstraße 9
64283 Darmstadt

Tel.: 06151-107 5710

ibf@mail.klinikum-darmstadt.de

Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegekräfte

Für Pflegekräfte bieten wir folgende Weiterbildungen an:

(Klicken Sie auf das Plus-Symbol, um weitere Informationen auszuklappen)

Die Weiterbildung soll Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger mit den besonderen pflegerischen Aufgaben in den verschiedenen Bereichen der intensivmedizinischen Versorgung vertraut machen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgabe erforderlichen besonderen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln. Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der Weiterbildung sind die Erlaubnis zur Ausübung der Krankenpflege unter der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerin/Krankenpfleger, eine mindestens einjährige Berufspraxis und ein mindestens sechs monatiger Einsatz in der Intensivpflege oder Anästhesie.

Der Weiterbildungslehrgang beginnt alle zwei Jahre im November, dauert zwei Jahre und ist berufsbegleitend. Die Berufsbezeichnung "Fachpflegerin/Fachpfleger für Intensivpflege und Anästhesie" ist staatlich anerkannt.

Der theoretische Unterricht findet an den Weiterbildungsstätten für Intensivpflege und Anästhesie der Klinikum Darmstadt GmbH und der Klinikum Hanau GmbH im Verbund mit neun Krankenhäusern der Region statt. Insgesamt werden in zwei Jahren 800 fachtheoretische und fachpraktische Unterrichtsstunden in modularer Form (vier Grundmodule, fünf Fachmodule) angeboten und als Arbeitszeit gewertet. Der Unterricht findet vierzehntägig (dienstags und mittwochs) von 9.00 Uhr bis 16.15 Uhr statt. Dreimal jährlich wird der Unterricht durch eine unterrichtsfreie Zeit (Frühjahr, Sommer, Winter) unterbrochen.

Die Einsätze der internen Teilnehmerinnen/Teilnehmer erfolgen während der Weiterbildung in den folgenden Bereichen:

  • anästhesiologisch-operative Intensivtherapiestation (Station 18A/B)
  • internistische Intensivtherapiestation (Station 6.C) 
  • Dialysebehandlung (Station 6.H) 
  • neonatologische Intensivtherapiestation (Station 17a) 
  • neurologische Intensivtherapiestation (Station 29)
  • Anästhesie 
  • Endoskopie

Der nächste Weiterbildungslehrgang beginnt im Sommer 2017.

Die Weiterbildung soll Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/ Kinderkrankenpfleger mit ihren vielfältigen Aufgaben im Operationsdienst vertraut machen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten, Verhaltensweisen und Einstellungen vermitteln.

Die Befähigung zur Übernahme der Aufgaben soll durch theoretische und praktische Weiterbildung, insbesondere auch durch Vermittlung patientenorientierter Verhaltensweisen und Einstellungen, erzielt werden.

Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung sind die Erlaubnis zur Ausübung der Krankenpflege unter der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger, eine mindestens einjährige Berufspraxis und mindestens sechs Monate Einsatz im operativen Funktionsdienst. Ein Weiterbildungslehrgang beginnt alle 2 Jahre.

Die Weiterbildung findet in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner statt, der für die Organisation und Durchführung des theoretischen und praktischen Unterrichts verantwortlich ist. Insgesamt werden 800 Unterrichtsstunden fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht angeboten. Der Unterricht wird für die Bediensteten des Klinikums Darmstadt als Arbeitszeit gewertet. Er findet in Form von Unterrichtsblockwochen bei unserem Kooperationspartner statt. Der Unterricht umfasst die Vermittlung von pflegewissenschaftlichen, pflegefachlichen, rechtlichen, soziologischen, pädagogischen, psychologischen und medizinischen Grundlagen.

Die praktischen Einsätze finden am der Klinikum Darmstadt GmbH statt und erfolgen nach einem Rotationsplan. Hier werden Schwerpunkte gesetzt, so dass die Dauer der Einsätze unterschiedlich ist. Die Inhalte der praktischen Unterweisung richten sich nach der jeweiligen operativen Disziplin, sowie nach dem praktischen Lernzielkatalog und werden von Fachschwestern/-pflegern und Praxisanleiterinnen vermittelt.

 

 

Die Weiterbildung soll Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger mit den besonderen pflegerischen Aufgaben in den verschiedenen Bereichen der Nieren- und Hochdruckerkrankungen vertraut machen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgabe erforderlichen besonderen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln.

Die Teilnehmer/-innen sollen ihre Fähigkeiten entwickeln, um die Aufgaben und Probleme im Rahmen ihrer Verantwortlichkeit zu erkennen, zu analysieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung sind die Erlaubnis zur Ausübung der Krankenpflege unter der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerin/Krankenpfleger, eine mindestens zweijährige Berufspraxis und eine mindestens sechs monatige Berufstätigkeit im Fachbereich Nephrologie. Der Weiterbildungslehrgang beginnt jeweils alle zwei Jahre im Frühjahr, dauert zwei Jahre und ist berufsbegleitend.

Die Weiterbildung findet im Verbund mit dem Universitäts-Klinikum Mannheim statt, das für die Organisation des theoretischen Unterrichts zuständig ist. Insgesamt werden in zwei Jahren 720 fachtheoretische und fachpraktische Unterrichtsstunden angeboten. Der Unterricht wird für die Bediensteten des Klinikums Darmstadt als Arbeitszeit gewertet. Unterrichtsort für den theoretischen Unterricht ist Mannheim. Unterrichtsinhalte sind u.a. Grundlagen der nephrologischen Pflege, Chronische Niereninsuffizienz, Therapie der terminalen Niereninsuffizienz, Akutes Nierenversagen, Transplantation, Spezielle Therapieverfahren, Psychologische Aspekte in der Betreuung von nierenkranken Patienten.

Der fachtheoretische Unterricht umfasst mindestens 280 Stunden, der fachpraktische Unterricht mindestens 440 Stunden. Die praktischen Unterweisungen werden von den Fachkrankenschwestern/ Fachkrankenpflegern und den Tutoren aus den Einsatzbereichen durchgeführt. Die Einsätze der internen Teilnehmer/-innen erfolgen während der Weiterbildung in folgenden Bereichen: nephrologische Station, akute und chronische Dialysebehandlung, nephrologische Ambulanz, Einheit für Peritonealdialyse, Kinderdialyse, internistische oder anästhesiologisch-operative Intensivtherapiestation und Einheit für Nierentransplantation.

Die Weiterbildung soll Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger befähigen, krebskranken Menschen aller Altersstufen in ihren verschiedenen Krankheitsphasen unter Berücksichtigung ihrer körperlichen, sozialen, geistigen und seelischen Bedürfnisse und ihrer individuellen Interessen mit Hilfe angewandter aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu pflegen. Zudem sollen sich die Lehrgangsteilnehmenden mit berufsspezifischen Problemen, Ängsten und Bedürfnissen auseinandersetzen und Möglichkeiten der Konfliktlösung und Selbstpflege kennen lernen.

Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung ist die Erlaubnis zur Ausübung der Krankenpflege unter der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger, eine mindestens zweijährige Berufspraxis und eine mindestens sechs monatige Berufstätigkeit im Fachbereich Onkologie. Der Weiterbildungslehrgang beginnt jeweils alle zwei Jahre im Frühjahr, dauert zwei Jahre und ist berufsbegleitend.

Die Weiterbildung findet im Verbund mit dem Universitäts-Klinikum Heidelberg statt, das für die Organisation des Unterrichts zuständig ist. Insgesamt werden in zwei Jahren 720 fachtheoretische und fachpraktische Unterrichtsstunden angeboten. Der Unterricht wird für die Bediensteten der Klinikum Darmstadt GmbH als Arbeitszeit gewertet und findet in Heidelberg statt.

Unterrichtsschwerpunkte sind pflegerische und medizinische, sowie sozialwissenschaftliche, seelsorgerische, rechtliche, und betriebswirtschaftliche Themenbereiche. Die praktischen Unterweisungen werden von den Praxisanleitern und den Mentoren aus den Einsatzbereichen durchgeführt.

Die Einsätze der internen Teilnehmerinnen/Teilnehmer erfolgen während der Weiterbildung in folgenden Bereichen:

  • Onkologische und operative Stationen
  • Onkologische Ambulanz
  • Onkologische Tagesklinik
  • strahlentherapeutische Einheit
  • Knochenmarkstransplantationseinheit
  • Diakoniestation
  • Hospiz

Der nächste Weiterbildungslehrgang beginnt im Juni 2017.

Um zu genesen, sind Menschen mit speziellen psychischen Störungen bzw. psychosomatischen Erkrankungen auf eine qualifizierte und ganzheitliche Pflege angewiesen.

In der 16-monatigen berufsbegleitenden Weiterbildung zur/zum Verhaltenstherapeutischen Cotherapeutin/Cotherapeut mit insgesamt 231 Unterrichtsstunden, werden die dafür erforderlichen pflegerelevanten Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für einen professionellen Umgang mit Patientinnen und Patienten in der Psychosomatik und Psychotherapeutischen Medizin wesentlich sind.

Ziel der Weiterbildung ist die Befähigung, als therapeutische/therapeutischer Assistentin/ Assistent im psychotherapeutischen/ verhaltens-therapeutischen Bereich qualifiziert tätig zu werden. Neben der Erlangung des entsprechenden theoretischen und diagnostischen Wissens sind die Einübung entsprechender cotherapeutischen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Reflexion des eigenen biographischen Hintergrundes Hauptbestandteil der Weiterbildung.

Unterrichtsschwerpunkte sind folgende Themenbereiche:

  • Verhaltenstherapie
  • Verhaltenstherapeutische Techniken / Einzeltherapie und Gruppentherapie
  • Fallarbeit
  • Selbsterfahrung

Zugangsvoraussetzung ist die Erlaubnis zur Ausübung der Krankenpflege unter der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger sowie eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Fachbereich Psychosomatik.

Die Weiterbildung findet im Verbund mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie (IFKV) Bad Dürkheim statt, das auch für die Organisation zuständig ist.
Der Unterricht erfolgt in mehreren 2-3-Tagesblöcken in Bad Dürkheim.

TOP-Karrierechancen

Klinikum Darmstadt ist seit Dezember 2017 mit dem Focus-Siegel „Top-Karrierechancen in Krankenhäusern“ ausgezeichnet: Von 1.500 untersuchten Häusern bieten 65 Top-Perspektiven für Mitarbeitende. Wir sind dabei!

Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung

Roland Sand

Abteilungsleiter

Grafenstraße 9
64283 Darmstadt

Tel.: 06151-107 5707 

E-Mail: ibf@mail.klinikum-darmstadt.de

Internes Fortbildungsprogramm 2018 (PDF)