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Obduktionen

Klassische Aufgabe der Pathologie ist die Durchführung von Obduktionen, die auch heute noch zur Qualitätssicherung der klinischen Medizin unverzichtbar sind, heute jedoch nur noch einen relativ kleinen Teil der Aufgaben eines Pathologen ausmachen.

Ziel einer Obduktion ist es

  • die Todesursache endgültig zu klären und den behandelnden Ärzt*innen in der Rückschau gegebenenfalls wichtige zusätzliche Informationen zu Diagnostik und Therapie zur Verfügung zu stellen ("Qualitätssicherung")
  • nicht bekannt gewordenen Erkrankungen der Patient*n, vor allem infolge berufsbedingter Belastungen, aufzuklären. Gelegentlich ist es erforderlich, den Zusammenhang zwischen einer bekannten berufsbedingten Erkrankung und der Todesursache anhand der Leichenöffnung zu klären (z.B. Lungenkrebs nach Asbestexposition), weil die Berufsgenossenschaften verpflichtet sind, bei gegebenem Zusammenhang eine Rente an Hinterbliebene zu zahlen.

Die Ergebnisse der klinischen Obduktionen werden in wöchentlichen klinisch-pathologischen Konferenzen mit den Klinikern besprochen.

Zwei Präparator*innen organisieren den Ablauf der Obduktionen und die ordnungsgemäße Übergabe der Verstorbenen an die Bestattungsunternehmen. Sie sind ausgebildet in speziellen Techniken der schonenden Organpräparation zur Darstellung komplexer anatomischer Befunde.

Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt des Institutsdirektors liegt auf dem Gebiet kardiovaskulärer Erkrankungen. Regelmäßig werden konsiliarisch Autopsieherzen bei Verdacht auf plötzlichen Herztod untersucht. Außerdem werden regelmäßig Herzbiopsien aus ganz Deutschland untersucht.