Über die Klinik

Die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie hat zahlreiche innovative chirurgische Verfahren eingeführt. Hierzu gehören neben der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie, die Handchirurgie sowie die gesamte Gelenkchirurgie einschließlich der Endoprothetik aller großen Gelenke. Das Ziel unserer Klinik ist es, Ihnen das gesamte Spektrum unfallchirurgisch-orthopädischer Eingriffe auf höchstem Niveau und mit minimalinvasiven Verfahren anbieten zu können.

Unsere Klinik verfügt über 61 Betten auf zwei Stationen.

Als Haus der Maximalversorgung und von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zugelassenes überregionales Traumazentrum gewährleisten wir die bestmögliche Versorgung von Schwerverletzten in Südhessen und bilden einen wichtigen Bestandteil des Traumanetzwerks Südhessen. Zudem ist die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie zum berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren (D-Arzt / Durchgangsarzt) und zur Versorgung von Verletzungen im Rahmen von Berufsunfällen (Verletztenartenverfahren) zugelassen.

Neben der akuten notfallmedizinischen Versorgung Schwerverletzter (Polytraumen) werden alle Verfahren der Frakturbehandlung, Weichteilchirurgie, der Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie angeboten und durchgeführt. Hierzu gehört auch die Behandlung von Folgeschäden nach Unfällen, wie unfallbedingter Arthrose (Gelenkverschleiß), Korrektur von unfallbedingten Extremitätenfehlstellungen einschließlich der Kallusdistraktionstherapie bei unfallbedingter Extremitätenverkürzung sowie der Behandlung von Knochenheilungsstörungen (Pseudarthrosen) oder Knocheninfekten.

Des Weiteren besitzt die Klinik eine große Expertise in der konservativen und operativen Behandlung von Knochenbrüchen oder unfallbedingten Verletzungen bei Kindern jeden Alters.

Der Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie besitzt die Zusatzbezeichnung für Handchirurgie und deckt somit im ganzen Darmstädter Stadtgebiet als einziger Arzt die Handchirurgie vollumfänglich ab, so dass die Klinik das gesamte Spektrum der Handchirurgie auf höchstem Niveau anbieten kann.

Weitere Behandlungsschwerpunkte

Weiterer Schwerpunkt der Klinik ist die minimalinvasive Therapie osteoporotischer Frakturen der Wirbelsäule (Vertebroplastie, Kyphoplastie, Stentoplastie) und des Beckens (Sakroplastie) sowie die gesamte minimalinvasive Alterstraumatologie.

Auf dem orthopädischen Fachgebiet wird das gesamte arthroskopische Spektrum der großen Gelenke (Knie- und Schulter) sowie der kleinen Gelenke (Ellenbogen, oberes Sprunggelenk, Handgelenk) angeboten. Hierzu gehören insbesondere auch schulterstabilisierende Eingriffe nach Schulterluxationen oder bei Schultergelenkinstabilitäten und der Ersatz des vorderen und hinteren Kreuzbandes am Kniegelenk einschließlich meniskuserhaltender Eingriffe.

Zur Therapie des Gelenkverschleisses (Arthrose) werden neben Gelenkerhaltenden Eingriffen wie Umstellungsosteotomien zur Beinachsenkorrektur, Knorpelzelltransplantationen (ACT) und Transplantationen von Knorpel-Knochen-Zylindern (OATS) auch endoprothetische gelenkersetzende Eingriffe des Knie- und Hüftgelenkes (Knie-Schlittenprothesen, Knie-Oberflächen-Totalendoprothese, Gekoppelte Knie-Totalendoprothesen, zementierte und nicht-oder teilzementierte Hüft-Totalendoprothesen) sowie des Schultergelenkes (Schulter-Totalendopprothese, inverse Schultertotalendoprothese), des Ellenbogengelenkes und des oberen Sprunggelenkes durchgeführt.

Gerade für die Revisionsendoprothetik nach Lockerung, Infekt oder fehlgeschlagener Gelenkendoprothese stehen zahlreiche Implantate und operative Techniken zur Verfügung.

Prof. Dr. med. Michael Wild ist Mitglied der AO (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen), der deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH), der AO Spine (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen Wirbelsäule), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und der AGA (Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie), so dass die operative Versorgung stets nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft mit entsprechend modernen Implantaten erfolgt. Prinzipiell werden aufgrund der guten Verträglichkeit Titanimplantate verwendet, die ohne Probleme auch bei Allergikern eingesetzt werden können und häufig auch nicht mehr entfernt werden müssen.

Aufgrund des breiten operativen Spektrums in der Orthopädie und Unfallchirurgie werden einige Teilbereiche (Wirbelsäulenchirurgie, Gelenkchirurgie und Endoprothetik, Handchirurgie und Kindertraumatologie) von speziell ausgebildeten und erfahrenen Oberärzten, die verantwortlich auch die Spezialsprechstunden leiten, abgedeckt und betreut.

Ausstattung der Chirurgie II

Elektiv-Ambulanz
  • Berufsgenossenschaftliche ambulante Behandlung (D-Arzt-Zulassung)
  • Privatsprechstunde
  • Kassenärztliche Sprechstunde (nach Überweisung)
  • Spezialsprechstunden (Endoprothetik, Wirbelsäule-, Hand-, Kinder-, Sporttraumatologische und Fußsprechstunde)
  • Nachstationäre Behandlung
  • Gutachtenstelle
  • Zentrale Notaufnahme
  • Schockraum
  • Anfahrt für den Rettungsdienst
  • Alle akut verletzten Patienten
  • 24 Stunden an 7 Tagen die Woche geöffnet
  • Stationen
  • Aseptische Stationen: Station 21 und Station 25
  • Septische Station: Station 22
  • Kinderstation: Station 21
  • Intermediate Care Station (Überwachungsstation)
  • Intensivstation
  • Insgesamt 61 reguläre Betten (ohne Intensiv/Intermediate Care)
  • OP-Bereich
  • 2 aseptische Säle
  • 1 septischer Saal
  • Mitarbeiter
  • 1 Direktor (Chefarzt)
  • 1 leitender Oberarzt (Stellvertreter Chefarzt)
  • 4 Oberärzte
  • 1 Funktionsoberarzt
  • Weitere Informationen

    Chirurgische Klinik II

    Grafenstraße 9
    64283 Darmstadt

    Tel.: 06151 - 107 6101
    Fax: 06151 - 107 6149

    michael.wild@mail.klinikum-darmstadt.de

    Direktor



    Prof. Dr. med. Michael Wild

    Tel.: 06151 - 107 6101

    Ambulanzen

    Elektiv-Ambulanz
    Tel.: 06151 - 107 8130

    Chirurgische Notfallambulanz
    Tel.: 06151 - 107 6111