Stationäre Schmerztherapie

In enger Zusammenarbeit mit allen Abteilungen des Klinikums Darmstadt betreuen wir Sie, wenn Sie als Patient oder Patientin stationär aufgenommen sind.

„Im Idealfall bemerken Sie uns gar nicht."

Mit den einzelnen Kliniken, Instituten und Stationen haben wir an die jeweiligen Krankheitsbilder angepasste Schmerztherapiekonzepte erstellt, um Schmerzen, die während des stationären Aufenthalts entstehen, früh und schnell optimal behandeln zu können. Drei spezialisierte Pflegekräfte stehen den Stationen als Beraterinnen zur Verfügung. So werden wir schnell darauf aufmerksam, wenn die schmerztherapeutische Einstellung bei einzelnen Patienten schwierig ist und können gezielt intervenieren. Durch die enge Zusammenarbeit von Pflegekräften und Ärzten in unserem Schmerzteam werden Sie optimal betreut. Wir besuchen Sie so lange auf Station, bis eine gute schmerztherapeutische Einstellung erreicht ist.


Schmerztherapie für operative Patienten

Bei Patienten, die sich im Klinikum Darmstadt einer Operation unterziehen müssen, werden schon vor und während der Operation Maßnahmen eingeleitet, um angepasst an den zu erwartenden Schmerz nach der Operation eine angemessene Schmerztherapie gewährleisten zu können.

So werden Patienten, bei denen beispielsweise ein großer Baucheingriff vorgenommen wird, mit einem Periduralkatheter versorgt. Dieser Katheter wird unmittelbar vor der Operation unter örtlicher Betäubung angelegt und kommt in der Nähe der großen, das Operationsgebiet sensibel versorgenden Nerven zu liegen. Über den Katheter wird kontinuierlich ein Schmerzmittel infundiert.

Bei Patienten, die sich großen Gelenk- oder Knocheneingriffen unterziehen müssen, legen wir periphere Nervenkatheter, die neben der Schmerzarmut eine deutlich bessere krankengymnastische Versorgung der operierten Extremität gewährleisten, was das Operationsergebnis positiv beeinflusst. Auch über diese Katheter infundieren wir kontinuierlich Schmerzmittel.

Wir besuchen alle Patienten mit Schmerzkathetern täglich und passen die Infusionsraten an. In enger Absprache mit dem Patienten und der jeweiligen chirurgischen Klinik werden die Katheter nach 3-5 Tagen wieder gezogen.

Bei kleineren Eingriffen oder wenn eine Katheteranlage nicht möglich ist, gibt es für den Aufwachraum und die ersten Tage auf der Normalstation spezielle Schmerztherapiekonzepte. Schmerzen werden durch den einzelnen Patienten in Selbstbeurteilung gemessen und an diese Selbstbeurteilung angepasst erfolgt die Therapie.

Weitere Informationen

Schmerztherapie Klinik für Anaesthesiologie und operative Intensivmedizin

Grafenstraße 9
64283 Darmstadt

Tel.: 06151 - 107 6251
Fax: 06151 - 107 6299

schmerzambulanz@klinikum-darmstadt.de

Ambulanzen

Schmerzambulanz
Tel.: 06151 - 107 6276

Leitung

Dr. med. André Winter