Pflege in der Psychosomatik

Die Arbeit des Pflegedienstes der psychosomatischen Stationen 41 + 61 ist in das psychotherapeutische Gesamtkonzept der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie eingebettet.

Der Pflegedienst übernimmt darin eigenständige Bereiche der unterschiedlichen Art, wie z.B. Gesprächsrunden (Morgenrunde, Wochenabschlussrunde), spielerisch-sportliche Gruppen und die Entspannungsverfahren wie „progressive Muskel-Entspannung", „Autogenes Training" u.a. Methoden der Entspannungstechniken.

Dabei ist die kontinuierliche Kommunikation der einzelnen Team-Mitglieder untereinander und das Einbringen aller Beziehungserfahrungen und Beobachtungen mit den Patient/innen im therapeutischen Feld in die Gesamt-Konferenzen, Supervisionen und Teambesprechungen wesentlicher Bestandteil der Therapie.

Hier wird aus vielen Einzelinformationen gleich Mosaiksteinen ein gesamtes Konzept für die Therapie des einzelnen Patienten entwickelt und dieses immer wieder bei neuen Ereignissen überdacht und eventuell korrigiert.

Weitere wichtige Aufgaben des Pflegedienstes in Bezug auf die Stationsarbeit sind das alltägliche Gestalten der Beziehungen zwischen Patienten untereinander und Pflegepersonal im so genannten „Realraum". Darunter ist der Aufbau einer vertrauensvollen Gesprächsbeziehung zu verstehen, die während des gesamten stationären Aufenthaltes und insbesondere bei auftretenden Krisen genutzt werden kann.

In den Begegnungen auf Station, auch bei Krisen, gilt es dem Patienten behilflich zu sein die eigenen äußeren und inneren Welten, die im Moment so unverständlich, schmerzhaft und beängstigend sein können, trotzdem zu halten, auszuhalten und sie in den Therapie-Prozess wieder einzubringen und somit daran für sich weiter zu arbeiten.

Bezugspflege heißt auch insbesondere, mit den Patienten regelmäßig Gespräche durchzuführen, um die aktuelle Problematik in Anlehnung an die festgelegten Foci durch die im Alltag gemachten Erfahrungen zu analysieren und dementsprechend lösungsorientiert und unterstützend-stabilisierend den Patienten zu begleiten.

Weitere Aufgaben des Pflegedienstes sind die Aufrechterhaltung des stationären Rahmens als unbedingte und unverzichtbare Voraussetzung für das Funktionieren von stationärer Therapie, d.h. z.B. Einhaltung der Rahmenbedingungen und des Therapieplanes und im administrativen Bereich die Abwicklung der gesamten Stationsorganisation wie Dienstplangestaltung, Patienten-Dokumentation und Kooperation mit den übrigen Zentren des gesamten Klinikums.

Weitere Informationen

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Heidelberger Landstraße 379
64297 Darmstadt-Eberstadt

Tel.: 06151 - 107 4061
Fax: 06151 - 107 4063

psychosomatik@mail.klinikum-darmstadt.de

Direktorin



Dr. med. Alexandra Mihm

Tel.: 06151 - 107 4061

Ambulante Versorgung

Ambulante Versorgung im Medizinischen Versorgungszentrum

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