Pneumologie

Zur Medizinischen Klinik II gehört die Sektion Pneumologie (Lungen- und Bronchialheilkunde). Das Spektrum der Abteilung umfasst die moderne Diagnostik und Therapie sämtlicher bös- und gutartiger Erkrankungen der Lunge und der Atemwege (Bronchien) sowie des Mittelfells (Mediastinum) und des Rippenfells (Pleura). Die Abteilung verfügt über eine eigene Station (6.M) mit 29 Betten zur Versorgung der pneumologischen Patienten. Sektionsleiter Dr. med. Thorsten Stein verfügt über 2 Jahre Weiterbildungsermächtigung im Teilgebiet Pneumologie.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt neben der Versorgung von Patienten mit entzündlichen und interstitiellen Lungenerkrankungen (z.B. Pneumonie, Lungenfibrose) in der Behandlung von Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen (z.B. COPD, Lungenemphysem, Asthma bronchiale). So lässt sich häufig neben eine Optimierung der medikamentösen Behandlung durch die Einleitung einer Sauerstoff- oder Heimbeatmungstherapie eine Symptomlinderung und Verbesserung von Belastbarkeit und Lebensqualität erreichen. Dies gilt auch für die endoskopische Lungenvolumenreduktion (Ventilimplantation) bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem, die hier regelmäßig durchgeführt wird.

Die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit bösartigen Erkrankungen von Lunge oder Rippenfell in enger Kooperation mit den anderen Abteilungen des Klinikums ist ein weiterer Schwerpunkt. Besonderer Wert wird hier auf die enge Abstimmung aller an der Behandlung beteiligter Abteilungen und Berufsgruppen gelegt, die sich u.a. in der zweimal wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz widerspiegelt. Als Klinik der Maximalversorgung verfügt das Klinikum Darmstadt über alle maßgeblichen Fachabteilungen (z.B. Onkologie, Thoraxchirurgie, Strahlentherapie u.a.) für eine optimale Therapie bösartiger Erkrankungen nach modernsten wissenschaftlichen Standards.

Neben den gängigen Verfahren der Lungenfunktion stehen auch Belastungstests (6-Minuten-Gehtest, Fahrradergometrie, Spiroergometrie) und die Untersuchung auf nächtliche Atemstörungen (Polygraphie) zur Verfügung. Zum Einsatz kommen neben modernen Verfahren der Bildgebung auch insbesondere bei der Abklärung unklarer Thoraxbefunde endoskopische Untersuchungen (flexible und starre Bronchoskopie). 

Sie werden in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Neben der Möglichkeit, Proben für die mikrobiologische und pathologische Untersuchung zu entnehmen, können auch Sekretverhalte behandelt, endobronchiale Tumoren verödet und versehentlich verschluckte Fremdkörper entfernt werden. 

Neben der Ultraschalluntersuchung von außen mit möglicher Punktion steht auch der endobronchiale Ultraschall (EBUS) zur Verfügung. Ein Ultraschallkopf an der Spitze des Geräts ermöglicht es, durch die Organwand hindurch auch aus Strukturen von wenigen Millimeter Größe gezielt Proben zu gewinnen. Weitere interventionelle bronchoskopische Techniken (transbronchiale und Kryobiopsien, Argon-Plasma-Koagulation, Stent-Implantation) erweitern das Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

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Medizinische Klinik II

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Tel.: 06151 - 107 6501
Fax: 06151 - 107 6540

Sabine.Bornemann@mail.klinikum-darmstadt.de

Direktor

Prof. Dr. med. Carl C. Schimanski

Tel.: 06151 - 107 6501

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