Die Nuklearmedizin am Medizinischen Versorgungszentrum

Kooperationspartner

Onkologisches Zentrum im Klinikum Darmstadt

Kooperatives Onkologisches Zentrum Südhessen

Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie


Unsere Leistungen

Für nahezu jedes Organ existieren in der Nuklearmedizin Untersuchungsverfahren, bei denen mit Hilfe von schwach radioaktiven Substanzen Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar gemacht werden können. Damit ergänzen diese Untersuchungsmethoden in idealer Weise die anatomischen Abbildungen in der radiologischen Diagnostik.

Hierzu werden radioaktiv markierte Substanzen intravenös verabreicht. Einige Zeit (Minuten bis Stunden) nach der Injektion wird mit einem hochspeziellen Kamerasystem die Aktivitätsverteilung im Körper aufgefangen und über einen leistungsfähigen Computer als Bild dargestellt.

Im MVZ bieten wir derzeit nahezu alle gängigen nuklearmedizinischen Verfahren an:

  • Sonographie der Schilddrüse, Szintigraphie, Punktion

  • Sonographie der Nebenschilddrüsen, Szintigraphie

  • Knochenszintigraphie auch in Mehrphasen- und SPECT-TechnikKnochenmarks-  und Entzündungsszintigraphie

  • Nierenfunktionsdiagnostik (mit Bestimmung der Blut-Clearance, Diureseszintigraphie, Captoprilszintigraphie), auch bei Kindern

  • Myokard-Szintigraphie unter ergonometrischer oder pharmakologischer Belastung und in RuheSomatostatin-Rezeptor-Szintigraphie bei neuroendokrinen Tumoren

  • Ventilations- und Perfusionsszintigraphie der Lunge, pulmonales Shunt-Volumen

  • Speicheldrüsenszintigraphie

  • Magenentleerungsszintigraphie

  • Meckel`sches Divertikel

  • Lymphabstromszintigraphie zum Nachweis des Wächterlymphknotens (SLN) bei Mammakarzinom und Melanom

  • Seit 1. April 2014 bieten wir in Kooperation mit dem Institut für diagnostiche und interventionelle Radiologie PET-CT-Untersuchungen an

Die Dauer der einzelnen Untersuchungen ist sehr unterschiedlich und wird ebenso wie eventuell vorzubereitende Maßnahmen (z.B. Medikamenteneinnahme, Nahrungsaufnahme vor der Untersuchung o.a.) bei der Anmeldung besprochen.


Nebenwirkungen:

  • Radiopharmaka: Nebenwirkungen durch die eingebrachten radioaktiven Substanzen sind extrem gering, da kaum Unverträglichkeitsreaktionen auftreten können.

  • Strahlenbelastung: Die verwendeten Radiopharmaka sind nur sehr schwach radioaktiv und oft schon am Abend des Untersuchungstages weitgehend abgebaut. Bei einzelnen Untersuchungen liegt die Strahlenbelastung kaum über der natürlichen Strahlenbelastung, bei anderen meist unterhalb der einer Computertomographie.

 

 

 

Weitere Informationen

Facharzt

Dr. Jürgen Metzen

Tel.: 06151 - 780 8470