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Medizinische Fachangestellte

Warum ein Aufgabenbereich, wenn man auch drei haben kann? Die Ausbildung als Medizinische Fachangestellte vereint die Aufgaben von Krankenpflegekräften, Sekretär*innen und Verwaltungsangestellten. Medizinische Fachangestellte assistieren Ärzten und Ärztinnen bei der Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung von Patient*innen und führen organisatorische und Verwaltungsarbeiten durch.

Du lernst also nicht nur, den Tagesablauf zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass der Klinik- und Ambulanzalltag rund läuft, sondern unterstützt auch die Ärzt*innen tatkräftig vor oder bei Behandlungen, betreust die Patient*innen und führst Laboranalysen durch. Nicht umsonst werden medizinische Fachangestellte auch Arzthelfer*innen genannt. Egal also, ob Behandlungsraum, Labor oder Empfang, Deine Einsatzorte sind so vielfältig wie Deine Aufgaben. 

Zum Start schenken wir Dir ein iPad und nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung bieten wir hervorragende Karrieremöglichkeiten in der Klinikum Darmstadt GmbH an.

Medizinische*r Fachangestellte*r ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf 

Während der Ausbildung lernst Du unter anderem:

  • Im Empfangszimmer Patientendaten aufnehmen
  • Im Behandlungsraum Untersuchungsergebnisse dokumentieren
  • Blutdruck messen und Pulsgeräusch mit Stethoskop abhören
  • Blutabnahme vorbereiten
  • Urintests vorberbereiten
  • Untersuchungsergebnisse in die Datenbank einpflegen

Bewerbung zur/zum Medizinischen Fachangestellten

Bewerbungen für eine Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten sind über unserKarriereportal möglich. Freie Ausbildungsstellen findest du in der Rubrik "Ausbildung".

 

„Man muss es einfach wollen, den Rest kann man lernen“

Amelie Völger ist im dritten Ausbildungsjahr zur Medizinischen Fachangestellten

„Jetzt drücken Sie den Tupfer noch fest auf den Arm, damit es keinen blauen Fleck gibt“, sagt Amelie Völger zu dem Mann, dem sie gerade in der Zentralen Notaufnahme Blut abgenommen hat. Dann die Blutproben mit Aufklebern versehen und ab ins Labor. Im Wartebereich sitzen schon die nächsten Patient*innen, bei deren Aufnahme und erster Versorgung Amelie Völger assistiert. Die 21-Jährige ist im dritten Ausbildungsjahr zur Medizinischen Fachangestellten im Klinikum Darmstadt. 

Vier Monate bleibt sie in der Zentralen Notaufnahme – es ist ihre Wunschabteilung. „Ich war schon in der Hautklinik, der Gynäkologischen Ambulanz, der Nephrologie, im Herzkatheterlabor und der Angiologie“, erzählt sie. Jede Abteilung habe ihre besonderen Herausforderungen. „Das ist das Spannende, dass man so viele Abteilungen kennenlernt und dann schauen kann, was einem am meisten liegt. Es gibt auch Abteilungen, in denen hat man nichts mit Blut zu tun“, sagt sie schmunzelnd, denn nicht jedem ihrer Ausbildungskolleg*innen falle der Umgang damit leicht. Ihr macht das aber nichts aus.

Pflichtabteilung während der Ausbildung ist das Patientenmanagement mit der Patientenabrechnung. Denn in diesem Beruf gibt es neben medizinischen und pflegerischen Aufgaben auch zahlreiche Verwaltungsaufgaben zu erledigen. „Wir informieren Patient*innen beispielsweise über Abläufe, koordinieren in den Ambulanzen Termine oder helfen bei der Beratung von Patient*innen.“

Medizinische Fachangestellte arbeiten im Krankenhaus meist in den ambulanten Bereichen und Funktionsabteilungen, weniger auf den Stationen. Aus diesem Grund arbeiten sie auch nur in Ausnahmefällen im Schichtdienst. 

„Ganz wichtig in diesem Beruf ist Teamfähigkeit. Denn hier läuft alles im Team. Außerdem muss man mit Menschen umgehen können. Man muss es einfach wollen, dann kann man auch alles lernen, was man für diesen Beruf braucht.“