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Profession Pflege: Gemeinsam fürs Leben

Mit rund 1.200 Beschäftigten ist die Pflege die größte Berufsgruppe im Klinikum Darmstadt. Sie gewährleisten die Pflege auf 35 Stationen. Geleitet wird die Pflege von einem Pflegedirektor, der Mitglied der Krankenhausleitung ist. Unterstützt wird er von fünf Pflegedienstleitungen, denen die Personalverantwortung von jeweils rund 300 Vollbeschäftigen obliegt. Sie sind direkte Ansprechpartner*innen für die Stations- und Abteilungsleitungen.

Das Team der Pflegedirektion wird durch zwei Pflegewissenschaftlerinnen und die Leitung der Ausbildungskoordination verstärkt.

Das Pflegeleitbild ist überschrieben mit „Gemeinsam für das Leben“. Dazu gehört eine individuelle, zugewandte und respektvolle Behandlung und Betreuung von Menschen. Qualifizierte und motivierte Mitarbeitende sind der Grundstein für eine Versorgung auf wissenschaftlicher Basis. Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot sowie eine eigene Akademie sollen dazu beitragen, dass Mitarbeitende ihre Kompetenzen weiterentwickeln können und ihre berufliche Perspektive von der Ausbildung über
Fort- und Weiterbildung – inklusive eines Studiums – bis zum Einstieg in die Rente im Klinikum Darmstadt finden.

Mit familienfreundlichen Arbeitszeiten und einer Notfall-Kinderbetreuung unterstützt das Klinikum bei der Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie. Mit einem Verantwortlichen für die Arbeitspsychologie im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie dem Angebot einer externen Beratung bei
Konflikten, Stress und psychischen Problemen zielt es auf den Abbau von beruflichen und Alltagsbelastungen, nicht nur in der Pflege. 

Pflege auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft

Die Pflege nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen – wie z.B. durch das Einhalten nationaler Expertenstandards (bei Kontinenz, Dekubitus, Ernährung etc.), die Anwendung von Pflegekonzepten (wie Kinästhetik, Bobath, Basale Stimulation etc.) und die Anwendung von Pflegemodellen sind nur wenige Beispiele dafür, was gute Pflege im Klinikum Darmstadt auszeichnet. 

Neben einer fundierten Pflegeausbildung wird das Wissen unserer Mitarbeiter*innen durch regelmäßige Teilnahmen an Fort- und Weiterbildungen ergänzt und erweitert. Gesundheits- und Krankenpflegekräfte können zudem in bestimmten Bereichen – wie z.B. OP, Intensiv, Palliativ etc. – weitere Zusatzqualifikationen oder Spezifikationen erlangen. Denn wie die Medizin ist auch der Pflegebereich umfassenden Entwicklungen unterworfen.

Auch das Miteinander von akademisch und klassisch ausgebildeten Pflegekräften gewährleistet eine hochqualifizierte Pflege, denn dies ermöglicht ideale Verzahnung zwischen Theorie und Praxis, mit unterschiedlicher Methodik und Sichtweisen. 

Der Anspruch der Profession Pflege ist es: 

  • Informationen und Orientierung zu geben
  • die wichtigen Abläufe im Krankenhaus zu koordinieren
  • eine verantwortungsbewusste und umfassende pflegerische Versorgung zu gewährleisten
  • in allen Belangen rund um die Gesundheit und Krankheit anzuleiten, zu begleiten und zu unterstützen
  • im Umgang mit Schmerzen kompetent zu unterstützen und anzuleiten
  • Gefährdungen abzuwenden und Prophylaxen zu ergreifen
  • Ressourcen zu erkennen und aktive Hilfestellung zu geben
  • individuelle Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und auf sie einzugehen
  • einen respektvollen Umgang untereinander und mit den Patientinnen und Patienten zu pflegen
  • das direkte Umfeld mit einzubeziehen
  • eine frühestmögliche Überleitung in die häusliche Situation sicherzustellen

Da jeder Mensch bei einer Erkrankung individuelle Einschränkungen oder Beeinträchtigungen erlebt, ist es die Aufgabe des Pflegepersonals, die Unabhängigkeit so weit wie möglich zu unterstützen, sie zu fördern oder wiederherzustellen. Bei bleibender Beeinträchtigung ist es die Aufgabe, umfassend anzuleiten und fachkundige Hilfestellung bei Umgang mit der neuen Situation zu geben. Das frühzeitige Einbeziehen anderer Professionen - wie z.B. Sozialdienst, Physiotherapie etc. - und des direkten Umfeldes ist hierbei sehr wichtig. 

Die Pflegenden leiten ihre Handlungen aus dem Pflegeprozess ab. Hierfür sind strukturierte Informationssammlungen durch persönliche Gespräche und die Erhebung von sog. Risikoassessments wertvoll. Nur so kann gezielt auf die individuellen pflegerischen Bedürfnisse eingegangen und Komplikationen (wie z.B. Dekubitus, Sturz, Thrombose) entgegengewirkt werden. Darüber hinaus gewährleistet das strukturierte Vorgehen nach dem PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act) eine pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau. 

Unter Pflege verstehen wir dennoch weit mehr als nur rein praxisorientierte und funktional geprägte Tätigkeiten. Für uns umfasst Pflege vor allem auch einen partnerschaftlichen Kommunikationsprozess.

Michele Tarquinio

Pflegedirektor

Manuela Dietz

Pflegedienstleitung

Britta Dürdoth

Pflegedienstleitung

Christina Horst

Pflegedienstleitung

Dr. rer. medic. Susanne Karner

Leitung Pflegeentwicklung,
Ausbildungskoordinatorin

Geschäftsführerin BZG Darmstadt

 

Denise Lehman

Pflegedienstleitung

Margarete Lindner

Pflegedienstleitung

Gizem Eserti

Sekretariat Pflegedirektion

Gitta Orny

Sekretariat Pflegedirektion