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Geschichte des Klinikums Darmstadt

Von der Wohlfahrtseinrichtung zum spezialisierten Dienstleistungsunternehmen

Die Krankenhäuser (früher Hospitäler genannt) haben sich aus den verschiedenen Wohlfahrtseinrichtungen des Mittelalters entwickelt und erst sehr langsam verselbständigt. Über Jahrhunderte waren Krankenhäuser nur für mittellose, hilfsbedürftige Kranke, vor allem für arme, alte Menschen, die sich nicht selbst ernähren konnten, vorgesehen. Wer es sich leisten konnte, der ließ sich früher zu Hause unter Aufsicht eines Arztes gesundpflegen.

Seit dem letzten Jahrhundert hat sich aus dem Hospital der Typ des Krankenhauses entwickelt wie wir ihn heute kennen: Spezialisten, Ärzteteams, ausgebildetes Pflegepersonal behandeln und pflegen Kranke. Viele Krankenhäuser der heutigen Zeit sind "Großbetriebe".

Lieber arm und gesund als reich und krank – dieses viel zitierte Sprichwort gilt heute genauso wie zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Aber Krankheit und Armut hatten damals noch eine viel existenziellere Dimension. Die wissenschaftliche Medizin steckte in den Kinderschuhen, Möglichkeiten zur gezielten Diagnostik und Therapie und damit zu einer wirkungsvollen Beeinflussung des Krankheitsverlaufs gab es kaum. Kranke wurden gepflegt – auf eigene Kosten und innerhalb der Familie. Die Menschen, denen es an beidem fehlte, waren auf die wenigen Hospitäler angewiesen, die damals vor dem Hintergrund wachsender städtischer Fürsorge in der Funktion als Pflege- und Obdachlosenheime gegründet wurden.

Über 200 Jahre lang diente auch das 1612 errichtete Darmstädter Hospital somit als Zuflucht für Menschen ohne Habe oder Bleibe.

In Zahlen

Mit dem Bau des Darmstädter Krankenhauses - finanziert durch Spenden verschiedener Bürger - wurde 1611 begonnen. Das zweigeschossige Haus schloss sich direkt an das frühere Bessunger Tor an und war neben dem Schützenhaus das einzige Bauwerk außerhalb der Stadtmauern von Darmstadt. Das "Hospital" wurde wahrscheinlich 1612 in Betrieb genommen.

Im Hospital wirkten ein Hospitalmeister, ein Hospitalschulmeister und mehrere Krankenwärter, deren Dienst eine Hospitalordnung regelte. Die Oberaufsicht hatte die fürstliche Armendeputation. Das Darmstädter Hospital bestand an dieser Stelle fast 2oo Jahre lang und hatte eine dreifache Bestimmung: Kranken-, Pfründner- (hilfsbedürftige, arme, alte Menschen) und Armenhaus.

Im 19. Jahrhundert kam es innerhalb weniger Jahrzehnte zu tief greifenden Veränderungen, die alle Lebensbereiche der Menschen umfassten. Die Entwicklung des modernen Staates mit Ansätzen moderner Sozialpolitik sowie die industrielle und wissenschaftliche Revolution waren zwei wichtige Triebkräfte, die auch das Gesundheitswesen rasch und radikal veränderten. Krankheiten waren auf einmal heilbar geworden – und staatliche Institutionen fühlten sich zunehmend auch finanziell für die Gesundheit ihrer Bürger verantwortlich. Diese Konstellation setzte einen Prozess in Gang, der auch vor Darmstadt nicht Halt machte.

Mehr Raum für Heilung

Gut 20 Jahre nach dem Umzug des Hospitals auf das heutige Klinikgelände wurde 1829 ein separates Gebäude errichtet, das ausschließlich der Behandlung heilbarer Kranker diente. Damit entstand auch räumlich eine medizinische Versorgungsstätte, die als Grundstein dessen bezeichnet werden kann, was wir heutzutage unter einem modernen Krankenhaus verstehen. Ein neues Zeitalter der stationären medizinischen Versorgung war nun endgültig eingeleitet. 1889 wurde aufgrund der steigenden innerbetrieblichen Kosten die Versorgung der Pfründner und Armen vollständig ausgegliedert. Sie zogen in das heutige städtische Alten- und Pflegeheim um. Zwischen 1829 und 1875 war das Hospital aufgrund des Bevölkerungswachstums bereits mehrfach ausgebaut worden. Der Umbau im Jahr 1891 brachte nun einen Operationssaal, elektrisches Licht sowie eine Zentralheizung mit sich. Es folgte die Umbenennung in „Städtisches Krankenhaus“ sowie weitere Um- und Neubauarbeiten.

In Zahlen

1808 wurde das Hospital in das Armenhaus in der Grafenstraße verlegt, auf das Gelände des heutigen Klinikums. Das Bürgerhospital war im Mittelteil des Hauses - zusammen mit dem Armen- und dem Pfandhaus - untergebracht und hieß "Die Krankenanstalt für arme Darmstädter Bürger, Gewerbsgehilfen und Dienstboten".

1823 wurde das Hospital städtisch. In der Zeit von 1829 bis 1875 wurde es mehrfach erweitert.

1890 beschlossen die Stadtverordneten, das Hospital in "Städtisches Krankenhaus" umzubenennen. In den Folgejahren wurden umfangreiche Um- und Neubauarbeiten vorgenommen.

1910
Operationsgebäude des Städtischen Krankenhauses


1910
Städtisches Krankenhaus

1919
Operationsteam


1919
Ungewöhnliches Gruppenbild "Patienten, Ärzte und Krankenschwestern" im Städtischen Krankenhaus


1930
Städtisches Krankenhaus, Eingang Grafenstraße

In Zahlen

1912 hatte das Städtische Krankenhaus bereits 500 Betten. Die Anstalt leitete damals ein Ärztlicher Direktor. Den beiden Sekundarärzten für die chirurgische und internistische Station unterstanden 5 Assistenzärzte bzw. Medizinalpraktikanten. Der Krankenhausverwalter hatte einen Sekretär und vier Schreibgehilfen als Mitarbeiter. Das Büro für Aufnahme und Entlassung der Kranken und für den poliklinischen Betrieb war mit einem Bürobeamten und einem Schreibgehilfen besetzt. Neben rund 50 Schwestern des Diakonieverbandes arbeiteten im Krankenhaus sechs Wärterinnen und sechs Wärter, zwölf Hausmädchen und Putzfrauen sowie vier Hausburschen. Wäscherei, Nähstube, Küche, technischer Betrieb und Gärtnerei beschäftigten 29 Personen.

Trotz der widrigsten Platzverhältnisse, welche die Stadtverordneten schon zu Anfang des Jahrhunderts die Verlegung des Krankenhauses diskutieren ließen, sind die Städtischen Kliniken Darmstadt auf demselben Gelände geblieben.

Am 11. September 1944 fielen bei einem Luftangriff 700 Sprengbomben und 286.000 Brandbomben auf Darmstadt. Große Teile der Innenstadt wurden völlig zerstört, darunter auch die "Städtischen Krankenanstalten" (damalige Bezeichnung). Sie mussten mit  ihren Abteilungen in z. T. weit auseinander liegende Notunterkünfte ausweichen.

Die Chirurgische Klinik wurde mit 100 Betten im Philippshospital bei Goddelau untergebracht. Die Medizinische Klinik war mit 200 Betten in den Nieder-Ramstädter Heimen untergekommen. Die Infektionsabteilung bezog das rasch umgebaute Gasthaus Einsiedel bei Messel. Leichtkranke und Rekonvaleszenten fanden Unterkunft in einem Erholungsheim in Seeheim. Die Städtische Frauenklinik in der Hermannstraße war ebenfalls zerbombt worden und wurde erst 1947 in dem heutigen Gästehaus der Universität in der Dieburgerstraße (Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus) wieder eröffnet.

Standort Eberstadt

Die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt auf dem Gelände des Klinikums in Darmstadt-Eberstadt wurde 1903 errichtet, um Arme, Alte sowie körperlich oder geistig Behinderte zu versorgen. Bis zu 600 Frauen und Männer waren hier untergebracht.

1903
Städtisches Krankenhaus, Standort Eberstadt, als es noch Provinzial-Pflegeanstalt war

Während der Zeit des Naziterrors wurden ab 1933 Erbkranke und geistig Behinderte Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt auf dem Gelände des Klinikums in Darmstadt-Eberstadt zwangssterilisiert. Ab 1941 wurden geisteskranke und jüdische Insassen nach Hadamar geschickt und dort in der Gaskammer ermordet: 80 sind namentlich bekannt. Weitere 220 Pfleglinge verschwanden, verschleiert durch viele Verlegungen ist ihre Spur nicht mehr nachzuvollziehen. Aber klar ist, sie sind nie nach Eberstadt zurückgekommen und dem Rassenwahn des Naziregimes zum Opfer gefallen. „Gegen das Vergessen“: unter dieser Überschrift erinnert eine Gedenktafel an der Eingangspforte in das Gelände des Klinikums Darmstadt in Eberstadt an die unrühmliche Geschichte des Landes-Alten- und Pflegeheims in den Jahren der NS-Zeit. In den Jahren des Rassenwahns wurden dreißig Prozent der Heimpfleglinge unfruchtbar gemacht.

Nach Kriegsende war die Anstalt ein Kriegs-Gefangenenlazarett der amerikanischen Armee, das im Februar 1946 aufgelöst wurde. Vom Regierungspräsidenten wurden die Gebäude der Stadt Darmstadt zur Einrichtung eines Krankenhauses überlassen. Mit dem Einzug der Chirurgischen Klinik begann die Geschichte des Teilkrankenhauses Eberstadt.

Der Plan, die Klinik kurz nach Entlassung der letzten Verwundeten von der Notunterkunft im Philippshospital nach Eberstadt zu verlegen, konnte erst ein Jahr später verwirklicht werden. Der Umbau der Räume verzögerte sich durch fehlendes Baumaterial, es gab kaum Facharbeiter, Instrumente und Geräte waren schwer zu beschaffen.

Selbst nach dem Umzug im März 1947 konnte die Klinik mit 188 Betten nicht voll belegt werden, weil nicht ausreichend Heizkohle beschafft werden konnte. Es fehlten Glühbirnen.  Flure und Treppenhäuser blieben unbeleuchtet, in den Krankenzimmern brannten Teelichter. Sechs Krankenträger beförderten die Patienten über die Treppen, weil es keinen Aufzug gab. Das änderte sich erst 1961 mit dem Umzug in den von Peter Grund entworfenen Neubau in der Grafenstraße. 

Die 1946 gegründete Hautklinik wurde in der Eleonoren-Schule in Eberstadt eingerichtet, nachdem das dortige Lazarett aufgelöst worden war. 1949 zog die Hautklinik in den Nordbau des Teilkrankenhauses, in dem sie sich bis heute befindet.

1949 und 1950 wurden die Infektionsabteilung und Rekonvaleszentenabteilung der Medizinischen Klinik vom Teilkrankenhaus Eberstadt in die Grafenstraße verlegt.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, so Gunter Demnig, der Künstler, der das Projekt „Stolpersteine“ inzwischen europaweit ausführt. Mit den Stolpersteinen – kleinen Gedenksteinen, die in den Bürgersteig vor den Häusern eingelassen werden – möchte er die Erinnerung lebendig halten an die Menschen, die einst dort wohnten und Opfer der Naziherrschaft wurden.

Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich seit 2005 an dieser Form der Erinnerungsarbeit. Im Darmstädter Stadtplan sind die Verlegestellen der Stolpersteine markiert und mit Namen hinterlegt. So liegen in Darmstadt, Arheilgen und Eberstadt knapp 300 Gedenksteine (Stand 2016).

Auch im direkten Umfeld des heutigen Klinikumsgeländes zwischen Grafen-, Bleich-, Kasino- und Bismarckstraße sind zehn Stolpersteine verlegt worden: Sie erinnern an Anna Reis, Familie Lehmann, Anita Frank, Familie Callmann und Familie Oestreicher.

Zu einigen Stolpersteinen haben Engagierte Lebensläufe recherchiert - diese sind für Interessierte und gegen das Vergessen zum großen Teil auch im Digitalen Stadtplan hinterlegt.

Direktlink: Stolpersteine im Digitalen Stadtplan

Stolpersteine Familie Lehmann, Bismarckstraße. Foto: Ulrike Schüttler

Familie Lehmann: Vier Stolpersteine für Hildegard, Flora, Gertrud und Hermann Felix Lehmann

Thomas Schmirler, aktiv in der Aktion Stolpersteine, hat das Schicksal der Familie Lehmann recherchiert. Das Ehepaar Lehmann ist mit seinen Töchtern umgebracht worden. Die vier Erinnerungssteine liegen in der Bismarckstraße 56.

Mit freundlicher Genehmigung zitieren wir aus seinen Rechercheergebnissen: 

"Unter den Darmstädter Bürgern, die ein Kleingewerbe betrieben, befand sich Familie Lehmannn.

Hermann Felix Lehmann wurde am 19. Januar 1889 als Sohn eines Darmhändlers in Weiterstadt geboren.

Mit 31 Jahren heiratete er 1920 die fünf Jahre jüngere Flora Salomon, gebürtig aus Beerfelden. 

Herr Lehmann übernahm den Betrieb seines Vaters  und kaufte im Jahr der Hochzeit ein Anwesen in der Bismarckstrasse 56. Es bestand aus einem 3-stöckigem Wohnhaus und zwei Nebengebäuden mit einem kleinen Verkaufsraum, in dem Herr Lehmann sein Gewerbe führte. 

Es war ein kleines aber gutgehendes Geschäft mit einem Angestellten, das jedoch keine Konkurrenz zu den anderen, größeren Betriebe in Darmstadt darstellte. Dennoch galt die Familie als wohlhabend und das Geschäft genoss bei der Kundschaft großes Vertrauen.

1921 und 1924 wurden die beiden Töchter Hildegard und Gertrud geboren. 

Aufgrund der NS-Boykott-Aufrufe gegen jüdische Geschäfte gingen in den 30er Jahren die Einkünfte zurück und kamen schließlich zum Erliegen. Der Familie wurde die materielle Grundlage gänzlich entzogen.

Als die Situation ausweglos wurde, und um weiterer Verfolgung zu entgehen, entschlossen sich die Lehmanns 1939 zur Flucht aus Deutschland.  

Das Anwesen wurde an die Darmstädter Handwerksfamilie Landzettel verkauft. Die sogenannte Judenvermögensabgabe von 20 Prozent des Besitzes und die Reichsfluchtsteuer für die mitgenommenen Einrichtungsgegenstände mussten vorher noch beglichen werden.

Die Flucht führte zuerst nach Maastricht, um dort ein Schiff der Holland-Amerika-Linie  in Richtung USA zu besteigen. Kurz nach Ankunft in Maastricht überfiel die deutsche Wehrmacht Holland. Aufgrund von Luftangriffen an der Küste verzögerte sich die Weiterreise und schließlich wurde das im Hafen liegende Schiff samt der bereits geladenen Habseligkeiten durch deutsche Flieger zerstört.

Am 26. August 1942 wurde die gesamte Familie in Maastricht verhaftet, in das holländische Lager Westerbork gebracht und zwei Tage später nach Auschwitz deportiert. Drei Tage nach Ankunft wurden die Eltern, Hermann Felix und Flora, und die  21-jährige Tochter Hildegard umgebracht. Die 18-jährige Tochter Gertrud wurde 18 Tage später ermordet." 

Quelle: HHStA Wiesbaden Entschädigungsakte 518 Nr. 46027 StaADa Melderegister

Weitere Recherchen finden Sie ebenfalls im Stadtatlas: Direktlink Recherche Anna Reis und Anita Frank

In der Progromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten die Liberale Synagoge, die nach dreijähriger Bauzeit nach einem Entwurf von Edmund Köhler errichtet und am 24. Februar 1876 eingeweiht wurde.

Die Überreste der Liberalen Synagoge wurden im Oktober 2003 bei Aushubarbeiten für den Neubau der Medizinischen Kliniken entdeckt. Heute erinnert auf dem Klinikgelände eine Erinnerungsstätte an die Liberale Synagoge.

Mehr Infos und Öffnungszeiten unter: www.darmstadt.de / Synagoge

Nach dem Krieg wurde der Wiederaufbau nach und nach vollzogen.

1954 erbaute Otto Bartning mit der Frauenklinik einen seiner Meisterbauten auf dem Gelände des Städtischen Krankenhauses - das heutige Gebäude 2.

Blick auf die Frauenklinik

1960 gelangte das Areal Eberstadt in den Besitz der Stadt Darmstadt.

Um 1960
Im Kesselhaus des Teilkrankenhauses Darmstadt-Eberstadt


1960
Dr. Victor Römer (sitzend) und Mitarbeiter/innen bei einer diagnostischen Besprechung in der Hautklinik.

1961 erfolgte der Neubau der Chirurgischen Klinik vom Darmstädter Architekten und Oberbaurat Peter Grund (heutiges Gebäude 5). Hinzu kamen Wirtschaftsgebäude, zwei Schwesternwohnheime und weitere Kliniken. Durch den Umzug der Chirurgischen Klinik in den Neubau in der Grafenstraße im Spätherbst 1961 wurde der Südbau im Teilkrankenhaus Eberstadt frei.

Als dritte Krankenabteilung in Eberstadt wurde 1963 die neu gegründete Angiologische Klinik eröffnet.

1968 wurde in Darmstadt-Eberstadt die Bautätigkeit neu aufgenommen. In diesem 2. Bauabschnitt entstanden neben den bereits aus dem Jahre 1900 bestehenden Gebäuden:

  • die Betriebsgebäude
  • die Pforte
  • die Zentralwäscherei

 

1960
Zwei Krankenschwestern im Einsatz in der Polikklinik


1960
Prof. Dr. Max Ratschow (Mitte), Oberärzte und Assistenzärzte bei einer Besprechung der Abteilung für Innere Medizin


1960
Spaziergang vor der Frauenklinik


1961
Blick in die Klinikapotheke

1970
Sonnenbad der Patienten und Besucher vor dem Eingangsbereich des Teilkrankenhauses Darmstadt-Eberstadt

In Darmstadt-Eberstadt wurde das Klinik Areal in den 1970er Jahren weiter ausgebaut:

  • 1975: die Kinderklinik, die bis zu diesem Zeitpunkt in der Grafenstraße untergebracht war
  • 1978: Pavillon Augenklinik
  • 1977: Pavillon HNO-Klinik

 

Um 1986
Blick in die anästhesistische Intensivstation (Areal Grafenstraße)

2009 wurde das Klinikum Darmstadt in eine GmbH als hundertprozentige städtische Tochter überführt.

2010
OP-Situation im 2012 eingeweihten Zentral-OP


2010
Der im Jahr 2010 eingeweihte Neubau der Medizinischen Kliniken, der 280 Betten in modernen Ein- und Zweibett-Zimmern bietet.


2012
Die Hautklinik am Standort Darmstadt-Eberstadt

2017
Bezug des ersten Bauabschnitts des Zentralen Neubaus

2020
Bezug des Zentralen Neubaus an der Grafenstraße - Einzug der Eberstädter Kliniken Haut, HNO und Augen

Zum Besten der Alten – zur Ehre der Stadt“ – Hospital – Pfründnerhaus – Altenheim“,
Immo Grimm
Herausgeber: Ralf-Hellriegel-Verlag, Darmstadt 2020. ISBN 978-3-00-065795-5; Preis: 14,90 Euro, 128 Seiten
Zu beziehen über Ralf-Hellriegel-Verlag, Haardtring 369, 64295 Darmstadt, Telefon: 06151 / 880063

Das Marienhospital Darmstadt: Vom Ordenshospital zur Klinikum-GmbH 
von Immo Grimm (Autor), Wolfgang Kauder (Autor)
Herausgeber: Justus-von-Liebig-Verlag, ISBN-10 3873904063, ISBN-13 978-3873904064, Preis: 14,80 Euro.

„Ins Licht gerückt…“ Von der Provinzial-Pflegeanstalt Eberstadt zum Teilklinikum der Stadt Darmstadt, 1903 bis 2013,
Ruth Reichardt und Immo Grimm
Herausgeber: Justus von Liebig Verlag, 148 Seiten, ISBN 978-3-87390-335-7, Preis: 14,80 Euro.