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Wenn die Seele krank ist

Das komplexe psychosomatische Behandlungsangebot richtet sich an Menschen, bei deren Erkrankung die Wechselwirkung der Seele (Psyche) mit dem Körper (Soma) im Vordergrund steht.

Seelische Belastungen, Lebenskrisen oder traumatische Erfahrungen können körperliche Beschwerden auslösen und/oder vorhandene Beschwerden verstärken. 

Die Ursachen der psychosomatischen Erkrankungen sind vielschichtig. Die Krankheit kann Ausdruck dafür sein, dass die Balance zwischen Anforderungen und Bewältigungsmöglichkeiten verloren gegangen ist. Bei ungünstigen individuellen Voraussetzungen oder geringen Ressourcen können innere Schutzfaktoren zu schwach sein. Langjährige, schwerwiegende psychische Verletzungen können zu einer seelischen Wunde geführt haben, deren Narbe immer wieder aufbricht.

Je nach bestehenden Beschwerden und der zugrundeliegenden Erkrankung wird im Rahmen der Diagnosestellung ein individuelles Konzept für Ihre Therapie entwickelt.

Therapieschwerpunkte:

Unser Schwerpunkt liegt in einer multimethodalen störungsspezifischen Behandlung. Das bedeutet, dass wir in Einzeltherapien und Gruppentherapien auf die persönlichen Belange eingehen. Neben körpertherapeutischen Verfahren (Tanz- und Bewegungstherapie und Konzentrativer Bewegungstherapie) wird ein kreativer Zugang über die Kunsttherapie und rezeptive Musiktherapie hergestellt. Ergänzt wird die Behandlung durch Vorträge (Psychoedukation) und spezifische Gruppen wie Achtsamkeit, Training sozialer Kompetenz und andere. Das pflegerische Team bietet während des Therapieprozesses kontinuierlich Reflexion, Halt und Spiegelung an.

Das  Denken und Handeln des therapeutischen Teams folgt dabei einem psychodynamischen Therapieansatz, wobei bio-psycho-soziale Zusammenhänge berücksichtigt werden und weitere Psychotherapieverfahren ergänzend Anwendung finden.

Einen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Traumafolgestörungen dar, besonders traumakonfrontative Techniken wie EMDR werden dabei zusätzlich eingesetzt. Auch sehr schwere und komplexe Krankheitsbilder können bei uns behandelt werden.

Behandlungsdiagnosen:

  • Somatoforme Störungen, z.B. Rückenschmerzen,  abdominelle oder urogenitale  Beschwerden, chronische Kopfschmerzen, Fibromyalgiesyndrom
  • Depressive Störungen z.B. mittelgradige und schwere depressive Erkrankung, verlängerte Trauerreaktionen, Reaktion auf schwere körperliche Erkrankungen oder krisenhafte Lebensübergänge
  • Posttraumatische Belastungsstörungen, Traumafolgestörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Angststörungen, Zwangserkrankungen
  • Essstörungen z.B. Anorexia nervosa, Bulimie, Binge-Eating-Störungen, Adipositas

Psychosomatische Institutsambulanz (PsIA):

Dieses neue Angebot bietet unsere Klinik ab September 2021. Mehr Infos finden Sie hier.

Zugang zur Behandlung:  Nur nach voll- stationärer Behandlung.

Dauer:  Es sind innerhalb von 14 Tagen sieben ambulante Termine möglich.

Konzept: Dient der Überleitung in das ambulante Setting und der Bearbeitung des Abschieds.

Zugang zur Behandlung: 1. Im Anschluss an eine voll- oder teilstationäre Behandlung, wenn die Kriterien (Diagnoselisten) erfüllt sind.

2. Durch Zuweisungen (Überweisung) durch einen Fach*ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie  oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

3. Durch Zuweisung der ambulanten Psychotherapeut*in zu spezialisierten Leistungen.

Dauer: Bis zu 6 Monaten im Anschluss an einen voll- und teilstationären  Aufenthalt in der Psychosomatischen Klinik (je nach Bedarf und Schwere der Erkrankung).

Nach Zuweisung durch den Facharzt/Fachärztin ist, je nach Schwere der Erkrankung, eine längere Behandlungszeit möglich.

Konzept: Das Angebot richtet sich an Patient*innen bei denen eine alleinige ambulante Therapie nicht ausreichend ist. Es wird ein multimethodales ambulantes Behandlungskonzept angeboten, das auf den individuellen Bedarf abgestimmt ist und das pro Quartal  mindestens zehn Termine bei mindestens drei verschieden Berufsgruppen vorsieht (Ärzt*innen, Psycholog*innen, Pflegekräfte, Spezialtherapeut*innen, Sozialpädagog*innen). Bei Mitbehandlung ist eine interdisziplinäre Abstimmung über die Sektorengrenzen hinaus Voraussetzung.

Dr. med. Alexandra Mihm

Klinikdirektorin

Silvia Raguccia

Sekretariat Klinikdirektorin

Dr. med. Monika Kleikamp

Oberärztin

Dr. med. Lotte Kundmüller

Oberärztin

Dr. med. Cornelia Fischer-Veit

Funktionsoberärztin

Dr. med. Ute Dubrow

Fachärztin

Dr. med. Julia Diensthuber

Assistenzärztin

Aleksandra Dragon

Assistenzärztin

Dr. med. Erik Noichl

Assistenzarzt

Dr. med. Katja Willig

Assistenzärztin

Reinhard Kreissl

Stationsleitung 41/61

Oliver Mutius

Stellv. Stationsleitung 41/61

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