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"Dreizehn sehr erfolgreiche Jahre"

Feierstunde zum Geschäftsführerwechsel im Klinikum: Clemens Maurer geht, Sven Axt ist da

 

Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz würdigte bei der Verabschiedung von Clemens Maurer „einen Menschen, der das Klinikum Darmstadt über zwölf Jahre geprägt und mit Weitsicht gehandelt hat. Unter seiner Leitung entstanden Strukturen, die modern, leistungsfähig und für die Versorgungssicherheit in der Region elementar sind. Das Klinikum Darmstadt hat mit ihm an der Spitze die Zeichen der Zeit erkannt und setzt mit der anstehenden Fusion mit dem Elisabethenstift auf Kooperation und Verbundbildung. Das sind Schritte, die Krankenhäuser zukunftsfest aufstellen. Ich danke Herrn Maurer für seinen jahrelangen, engagierten Einsatz.“ Dem Nachfolger im Amt des Geschäftsführers, Sven Axt, wünschte die Gesundheitsministerin viel Erfolg bei der neuen Aufgabe in „Zeiten des Wandels“, in denen alle Kliniken unter der anstehenden Krankenhausreform gefordert seien, die notwendigen Veränderungen umzusetzen.

 

Fast dreizehn Jahre lang war Clemens Maurer Sprecher der Geschäftsführung und kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. Bereits zum 1. Dezember hatte er das Amt an Sven Axt übergeben. Am Freitag war die offizielle Verabschiedung, zu der neben der hessischen Staatsministerin viele Geschäftsführer aus den verschiedenen Stadtgesellschaften und aus den anderen Darmstädter Krankenhäusern gekommen waren. Zudem Vertreter*innen aus verschiedenen Verbänden oder Krankenkassen. Die Gästeliste zeigte, wie gut vernetzt Clemens Maurer in der Krankenhauslandschaft ist.

„Fast 13 Jahre Geschäftsführer eines Krankenhauses zu sein, ist mehr die Ausnahme als die Regel und es waren 13 sehr erfolgreiche Jahre“, sagte Stadtkämmerer und Klinikdezernent André Schellenberg in seiner Rede. „Herr Maurer hat das Klinikum in einer sehr schwierigen Situation übernommen. Er hat es in wirtschaftlich ruhiges Fahrwasser geführt, was dazu geführt hat, dass wir als Stadt über viele Jahre keine Zuwendungen leisten mussten. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen, die ihre Krankenhäuser mit hohen Summen schon seit vielen Jahre stützen müssen. Das hat indirekt dazu beigetragen, dass wir als Stadt Geld für andere Investitionen hatten.“ Als „Meisterstück“ bezeichnete Schellenberg den Zentralen Neubau, der trotz Corona-Pandemie im Zeit- und Kostenrahmen eröffnet werden konnte. Clemens Maurer habe die gesamte südhessische Kliniklandschaft verändert und mit der geplanten Holding mit dem Agaplesion Elisabethenstift Weitsicht gezeigt. „Die Stadt Darmstadt und ich sind Ihnen persönlich zu Dank verpflichtet, ohne Ihre Tätigkeit hätte ich als Klinikdezernent nicht diese gute Arbeit machen können“, so Schellenberg. „Ich bin froh, dass wir mit Sven Axt einen würdigen Nachfolger gefunden haben“, leitete er zu dem neuen Sprecher der Geschäftsführung über, der seit zwei Wochen im Klinikum ist und das Haus und seine Mitarbeitenden kennen lernt. Er lobte dessen Erfahrung sowohl in privaten als auch in öffentlich-rechtlichen Krankenhäusern - Sven Axt arbeitete zuvor bei Helios und in der Universitätsklinik Mainz. Bereits mit 29 Jahren hatte er seine erste Geschäftsführerstelle inne.  „Sie übernehmen ein gut bestelltes Haus in einer spannenden Zeit.“

„Ich freue mich, dass ich hier jetzt mitgestalten kann und dass es ein Führungsteam gibt, in dem wir alle auf Augenhöhe arbeiten werden“, sagte Sven Axt, der gemeinsam mit dem medizinischen Geschäftsführer Dr. Jörg Noetzel und dem pflegerischen Geschäftsführer, Michele Tarquinio das Klinikum leitet. Der 39 Jahre alte Betriebswirt war zuletzt als Geschäftsbereichsleiter Finanzen, Controlling und Steuern sowie stellvertretender kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz tätig. Zuvor führte er ab 2014 als Klinikgeschäftsführer verschiedenen Helios-Kliniken.

Zum Abschluss des offiziellen Teils diskutierten neuer und alter Geschäftsführer mit Stefan Sydow, Abteilungsleiter Gesundheit im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege über die Situation der Krankenhäuser und deren zukünftige Entwicklung. Prof. Dr. Andreas Goldschmidt, Aufsichtsratsmitglied des Klinikums, moderierte die Diskussionsrunde.

Das Schlusswort an diesem Abend hatte Clemens Maurer: „Das, was die Menschen hier geleistet haben, verdient meinen Respekt und meine Dankbarkeit. Jetzt beginnt etwas Neues und dafür wünsche ich gutes Gelingen, aber vor allem Mut und Zuversicht.“