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Modernste Bildgebung mit minimal-invasiven Behandlungstechniken

Das engagierte Team der interventionellen Radiologie aus erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten verbindet modernste Bildgebung mit minimal-invasiven Behandlungstechniken – schonend, präzise und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Die Mitglieder des ärztlichen Teams verfügen über umfassende Qualifikationen und langjährige Erfahrung in der interventionellen Radiologie. Besonderen Wert wird auf höchste fachliche Kompetenz gelegt: Das Team ist unter anderem EBIR-zertifiziert (European Board of Interventional Radiology) und es finden sich sämtliche allgemeinradiologischen Module der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR A-D). Darüber hinaus verfügen wir über endovaskuläre Spezialisten (EBIR Endovascular Specialist), die die besondere Expertise im Bereich der endovaskulären Therapie unterstreicht.

 

Unser Spektrum umfasst unter anderem:

Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) sind die Blutgefäße, vor allem in den Beinen, verengt oder verschlossen – oft einhergehend mit Schmerzen, Gehstörungen oder offenen Wunden.

In unserer Angiographieeinheit bieten wir innovative, endovaskuläre Techniken zur Wiedereröffnung dieser Gefäße an – darunter die retrograde Rekanalisation, bei der der Zugang zum Gefäß über einen Umweg von „hinten“ erfolgt, wenn der normale Weg blockiert ist. Zudem setzen wir bei stark verkalkten Gefäßen auf die intravaskuläre Lithotripsie, eine Art „Mini-Ultraschall-Stoßwellentherapie“ direkt im Gefäßinneren.

Ziel: Wiederherstellung der Durchblutung – für mehr Lebensqualität und Mobilität.

Bei bestimmten Lebererkrankungen kann es zu einem gefährlich erhöhten Druck in den Blutgefäßen der Leber kommen – mit Risiken wie Blutungen oder Wasseransammlungen im Bauchraum (Aszites). Mit dem TIPS-Verfahren schaffen wir minimal-invasiv einen künstlichen Verbindungskanal innerhalb der Leber, der den Blutfluss entlastet. Die Behandlung erfolgt ohne offene Operation – über die Halsvene mit modernster Bildgebung gesteuert.

Ziel: Druckentlastung und Schutz vor Komplikationen bei Leberzirrhose oder portaler Hypertension.

Die transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist ein spezialisiertes Verfahren zur Behandlung bestimmter Lebertumoren, vor allem beim Leberzellkarzinom. Dabei bringen wir über einen dünnen Katheter die Medikamente direkt in die Blutgefäße, die den Tumor versorgen. Gleichzeitig wird die Blutzufuhr zum Tumor gezielt unterbrochen – was die Wirkung verstärkt und das gesunde Gewebe schont.

Ziel: Lokale Tumorbekämpfung mit möglichst geringen Nebenwirkungen.

Starke innere Blutungen – zum Beispiel durch Verletzungen, Tumore oder Gefäßrisse – können lebensbedrohlich sein. In solchen Fällen ist schnelles Handeln entscheidend. Mit minimal-invasiven Katheterverfahren sind wir in der Lage, gezielt blutende Gefäße zu verschließen, ohne dass eine Operation notwendig ist. Diese sogenannte Embolisation erfolgt unter Röntgenkontrolle und kann in kürzester Zeit lebensrettend wirken.

Ziel: Schnelle, präzise Blutstillung bei inneren Notfällen.

Die Mikrowellenablation ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren zur gezielten Behandlung von Tumoren – insbesondere in Organen wie Leber, Lunge oder Niere. Geeignete Tumore können punktgenau durch Wärme zerstört werden, ohne dass eine große Operation nötig ist.

So funktioniert die Behandlung: Unter bildgebender Kontrolle (Computertomographie) wird eine feine Sonde direkt in den Tumor eingeführt. Über diese Sonde werden hochfrequente Mikrowellen abgegeben, die den Tumor auf über 60 °C erhitzen – dadurch wird das Tumorgewebe sicher und dauerhaft zerstört.

Die Vorteile für Sie als Patientin oder Patient:

  • Minimalinvasiv: Kein großer Schnitt, nur eine feine Nadel
  • Schnelle Erholung: In der Regel kurze Klinikaufenthalte und schnelle Rückkehr in den Alltag
  • Gezielte Behandlung: Das gesunde umliegende Gewebe wird weitgehend geschont